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Oldtimer: Marken mit Wow-Effekt – über die emotionale Ausstrahlung alter Markenprodukte.
09.03.2023
Timo Kaapke

Vor ein paar Tagen war ich mit meiner jüngsten Tochter bei einer Oldtimerausstellung – für mich sind Autos seit meiner Kindheit ein Riesenthema, und meine Tochter hatte Lust, einen schönen Nachmittag mit mir zu haben.

Oldtimer haben mich schon immer besonders fasziniert, ich habe allerdings noch nie einen besessen – auch wenn ich gerne mal ein Auge auf einen Ford Mustang mit 67er oder 68er Baujahr werfe.  

Auf der Ausstellung standen knapp 100 Old- und Youngtimer, und wir sind da durchgeschlendert und haben unsere Eindrücke ausgetauscht.

Warum erzähle ich Ihnen überhaupt davon? Weil ich bei der Gelegenheit mal wieder über ein unternehmerisches Thema reflektiert habe …

Sinn für Details

Meine Tochter zeigte auf ein Auto, das sie aus einer Fernsehserie kannte, und ich ließ sie an meinen sentimentalen Gefühlen beim Anblick dieses Mercedes 123 teilhaben. Denn so einer, 200 D, Baujahr 78, war mein erstes Auto gewesen, damals hatte ich 3.400 DM dafür bezahlt. Da standen zehn Stück von der Sorte in unterschiedlichen Farben, einer sogar in weiß, wie meiner damals, und der kostete jetzt 13.000 Euro.

Meine Tochter entdeckte dann einen alten Opel, einen Diplomat. Und wir bestaunten das schwarze Dach auf dem ansonsten weißen Auto, das auffallend schöne Lenkrad, den mächtigen Kühlergrill und viele weitere interessante Designdetails.

Damals, fiel mir auf, wurde bei Opel und überhaupt bei Autos noch viel mehr Wert auf solche Details gelegt. Diese Karossen hier waren vom Produktnutzen und der Leistungsfähigkeit her längst überholt und nicht mehr konkurrenzfähig, und doch faszinierten sie immer noch. Sie haben so ein Wow-Effekt, so eine Ausstrahlung, bei der man manchmal gar nicht so genau sagen kann, wo das herkommt. Vielleicht von den Chromleisten oder der Farbe oder der besonderen Form.

Emotionale Ausstrahlung

Wenn man sich die Fahrzeuge so anschaut, spürt man die große Wertschätzung der Autobauer für die Fahrzeuge und für die Käufer, man merkt ihnen an, dass sie nicht von Robotern gebaut worden sind. Wenn ich mir ein Auto von heute in 30 Jahren vorstelle – ob das dann auch irgendwo in einer Ausstellung bei einem Händler steht und vergleichbare Emotionen auslöst?

Diese starke emotionale Ausstrahlung alter Markenprodukte, erinnerte ich mich, gibt es ja nicht nur bei Autos, sondern auch anderswo, und ich musste an die vielen Blechschilder mit alten Werbemotiven von Maggi, Bluna, Brandt-Zwieback oder Erdal-Schuhpflege denken, die sich Menschen mit guten Gefühlen in ihre Wohnungen hängen. 

Wie schade, dachte ich weiter, dass auch viele Marken im Mittelstand heute funktional super sind, auf Optik und Designdetails aber eher weniger Wert legen – obwohl die doch auf so eine wahnsinnige Art und Weise emotionalisieren.

Was wäre, wenn …?

Liebe mittelständischen Unternehmer, was wäre eigentlich, wenn sich eure Kunden mit euren Firmen oder euren Produkte auch derart emotional verbunden fühlen könnten, jetzt und in 30 Jahren, wie ich das auf dieser Oldtimershow erlebt habe und wie es Menschen beim Anblick der Blechschilder empfinden?

Warum sollte das nicht möglich sein?

Welche emotionale Ausstrahlung hat Ihr Unternehmen, haben Ihre Produkte schon? Und was ist da noch mehr drin? Schreiben Sie mir doch mal darüber. Aber vor allem: Sprechen Sie andere Unternehmer darauf an und tauschen sich mit ihnen darüber aus!

 

Frohes schaffen
und keep on burning!

Timo Kaapke

Foto von Timo Kaapke

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